Weblog von rasos

Die Sustainably Development Goals

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Als Nachfolger der Millennium Development Goals (MDGs) haben im Jahr 2015 die Vereinten Nationen im Rahmen der Agenda 2030 die Sustainable Development Goals (SDGs) verabschiedet. Die SDGs stehen ganz im Zeichen einer Transformation zu einer globalen, nachhaltigen Entwicklung für People, Planet, Prosperity, Peace and Partnership bis zum Jahr 2030.

Zukunft pflanzen – Bio für 9 Milliarden

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In dieser arte-Dokumentation zeigt Marie-Monique Robin, dass die gesamte Weltbevölkerung ohne Pestizide ernährt werden kann. Denn ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend verfährt, ist auch ertragreicher als die industrielle Produktion von Nahrungsmitteln.

Voraussetzung dafür ist allerdings auch, dass den Bauern - und nicht nur den Großproduzenten unter ihnen - wieder eine Schlüsselrolle zukommt. Die Filmemacherin lässt Agrarökonomen, Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen zu Wort kommen, die sie bei ihren umfangreichen Recherchen auf vier Kontinenten befragt hat.

 

Energieverbrauch in 100 Jahren verzehnfacht

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Aktuelle Grafiken zu Energiedaten gibt das BMWi hier heraus.

Die drei Ökologien

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Félix Guattari beobachtet aus dem Blickwinkel eines Psychonalytikers das Weltgeschehen. In einem Text aus dem Jahre 1989 entwirft er das Konzept der Ökosophie - eine ethisch-politische Verbindung zwischen den drei ökologischen Bereichen von Umwelt, sozialen Beziehungen und menschlicher Subjektivität. Nur die Ökosophie sei in der Lage, aktuelle Herausforderungen zu meistern.

Auf Umweltkrisen wird es vor allem Antworten in planetarischem Massstab geben müssen.

Degrowth - A Vocabulary for a New Era

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"We live in an era of stagnation, rapid impoverishment, rising inequalities and socio-ecological disasters. In the dominant discourse, these are effects of economic crisis, lack of growth or underdevelopment. This book argues that growth is the cause of these problems and that it has become uneconomic, ecologically unsustainable and intrinsically unjust."

This book is a valuable contribution to the academic discussion to design an economic system without the need for growth. ‘Simplicity’ is very closely connected to ‘conviviality’ and has an effect on the way we are living. Several aspects are being touched in 51 chapters, among them: Anti-utilitarianism, Care, Commodification, Commons, Depoliticization, Happines, Disobedience, Urban gardening, Buen Vivir or Ubuntu.

Veganes Kochbuch

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Inspiriert vom Morgenlandfestival 2011 organisierte Sacha Schlegel eine Reihe von Mittagstischen, nicht nur in Liechtenstein oder beim poolbar Festival in Feldkirch. In riesigen Töpfen wird gekocht und an einer grossen Tafel gemeinsam gegessen - ein politisches Statement für die Wertschätzung lokaler Wertschöpfung mit regionalen Zutaten.

Nun hat das Team, das auch bei grossen Events wie etwa bei der Klimakonferenz in Paris für tausende Menschen kocht, ein Buch mit tollen Rezepten zusammengestellt. Da läuft einem schon das Wasser beim Durchblättern zusammen. Die reduziert illustrierten Menüvorschläge sind nach Saison gekennzeichnet. Das Ethify Team wird alsbald den Rüeblikuchen auf Seite 56 backen - nicht nur weil er auch so schön orange anmutet!

Wie Schiedsgerichte den Rechtsstaat aushebeln

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Konzerne klagen - Wir zahlen

Eine Dokumentation des ARD zeigt die Problematik der Schiedsgerichte auf, die mit den Freihandelsabkommen mitverhandelt werden.  Sie tagen oft geheim, sie sind mit privat wirtschaftenden Anwälten als Richtern besetzt und sie können sich aussuchen welche Rechtsnormen sie anwenden. Damit werden nationale Gerichte ausgehebelt. Verdienen tun damit Anwaltskanzleien, die sich als Streitschlichter anbieten.

"Es ist eine Goldgrube für die Justizindustrie, die um diese Abkommen herum wächst", sagt Gus van Harten, kanadischer Rechtswissenschaftler aus Toronto, "und die Öffentlichkeit muss zahlen." Die Zahl der Klagen von Konzernen gegen Staaten ist seit Anfang der 1990er Jahre von null auf über 600 Fälle angestiegen – Tendenz steigend.

IKIGAI - the Japanese way of managing your life

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Ikigai (生き甲斐, pronounced [ikiɡai]) is a Japanese concept meaning "a reason for being". Everyone, according to the Japanese, has an ikigai. Finding it requires a deep and often lengthy search of self. Such a search is regarded as being very important, since it is believed that discovery of one's ikigai brings satisfaction and meaning to life.

The term ikigai is composed of two Japanese words: iki (生き?), referring to life, and kai (甲斐?), which roughly means "the realisation of what one expects and hopes for".

In the culture of Okinawa, ikigai is thought of as "a reason to get up in the morning"; that is, a reason to enjoy life. In a TED Talk, Dan Buettner referenced ikigai as one of the reasons people in the area had such long lives.

Klimakonferenz auch in deiner Nähe

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Vor dem Klimagipfel in Paris organisieren NGOs in vielen Regionen lokale Klimagipfel. In Workshops und Ausstellungen wird gezeigt, was schon gemacht wird und jede/r schon tut. 

Der Vorarlberger Klimagipfel findet am 20. November 2015 im Festspielhaus in Bregenz statt. Hier entsteht das Programm, Ethify Yourself ist mit zwei Workshops am Vormittag mit dabei.

Der Mediengipfel der Geschmackslosigkeit

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Die Kronen Zeitung veröffentlicht am 28. August 2015 ein Bild des LKWs mit 71 Opfern des Schlepperdramas von Parndorf. Zwar wurde ein Teil der Aufschrift retuschiert, nicht jedoch der Einblick in die halb geöffnete Türe, so dass Leichenteile zu sehen waren (hier nachträglich verpixelt). Die Krone Zeitung erntete dafür heftige Kritik und zahlreiche Beschwerden gingen beim Österreichischen Presserat ein. Die Entscheidung zur Veröffentlichung sei eine gemeinsame Entscheidung der Chefredaktion gewesen, um die Menschen wachzurütteln. Das selbe Foto wurde von der Bild Zeitung übernommen. Das Foto kommt vermutlich aus Polizeikreisen, die Staatsanwalt ermittelt dazu.

Earth Caravan in Dornbirn

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Ein Friedensfest bringt Leute zusammen, die sich gegen Gewalt in allen Facetten aussprechen.

Der Earth Caravan tourt durch Europa und machte am 25.7.2015 Halt in Dornbirn. EIn Friedenspfahl wurde im inatura Park vom Friedenskraftwerk Vorarlberg aufgestellt, von diesen "Akupunkturstäben" gibt es in Österreich einige Hundert.

Start running, Shell is coming!

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Wer in Google die Suchbegriffe „Shell“ und „Nachhaltigkeit“ eintippt, wird sehr schnell auf einen entsprechenden Teil der Website des Unternehmens geleitet. Dort heißt es gleich zu Beginn: „ Shell möchte dazu beitragen, den steigenden Bedarf auf wirtschaftlich, ökologisch und sozial verträgliche Weise zu decken.“

Aber passen Nachhaltigkeit und ein Mineralöl- und Erdgasunternehmen wie Shell wirklich zusammen? Und wirkt ihr Versprechen, der Natur gebührenden Respekt zu zollen, nicht gerade lachhaft angesichts der Pläne, in den eisigen Tiefen der Arktis nach Öl zu bohren?

Ein guter Tag hat 100 Punkte

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Noch ein Buch über Nachhaltigkeit? Kennen wir denn nicht schon alle klimafreundlichen Tipps?

Thomas Weber wurde vom Residenz Verlag angefragt, ein Buch über eine bessere Welt zu schreiben. Als Herausgeber des Biorama Magazins und von THE GAP hat er einen guten Überblick über die Szene und er geht Themen erfrischend an. Die im Herbst 2014 erschienene Publikation wurde vielfach schon besprochen, zuletzt sogar im PAGE Magazin. Daher gehe ich hier auf einige spezielle Aspekte ein.

Die Theorie des Arschlochs als Beitrag zu einer modernen Ethik

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Der Philosoph Aaron James versucht es mal andersrum. Nicht vom Elfenbeinturm, sondern mit einem Wort, das wohl schon den meisten mal über die Lippen gekommen ist. Besonders fest im Wortschatz ist es als "ass-hole" im Englischen verankert. James präzisiert: "Ein Arschloch (...) ist er erst dann, wenn er solche Dinge aus einem tief verwurzelten Apsruchsdenken heraus tut". Er erläutert in seinem Buch die Triebhaftigkeit einiger Menschen, sich ein grösseres Stück Kuchen zu nehmen, als einem eigentlich zusteht.

Packpapierverlag Sticker

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Der wohl erfolgreichteste politische Aufkleber ist die lachende Sonne mit dem Slogan "Atomkraft - Nein Danke". Die Idee dazu hatte eine 22-jährige Studentin der Wirtschaftswissenschaften in Dänemark 1975. Schon bis 1977 wurden allein von den Buttons rund eine Million Exemplare in 16 Ländern verkauft¹. Eine dänische Stiftung kümmert sich um die Rechte der "Smiling Sun". Darin ist etwa vermerkt, dass die Sonne nicht abgewandelt werden darf. Dennoch gibt es viele Derivate, etwa jene vom Packpapierverlag. Dieser hat sich auf politische Aufkleber und Buttons spezialisiert.

Hier einige Ideen, was in deren Kollektion noch ergänzt werden könnte: