Klimawandel

Ahoi - ist dein Kaffee schon gesegelt oder kommt der noch aus dem Container?

von Angelina Tschögl

Verlängerter, Espresso, Melange, Cappuccino oder doch Café Latte? Österreich lebt eine lange Kaffeekultur. Laut Österreichischer Kaffee- und Tee-Verband liegt der Konsum bei über 1000 Tassen pro Jahr und Kopf1. Doch woher kommt eigentlich der Kaffee und wie kommt der überhaupt zu uns?

Bei der Wertschöpfungskette von Kaffee gibt es für Herkunft und Anbau Siegel wie beispielsweise Rainforest Alliance, UTZ Certified, Fairtrade2. Durch die Bedürfnisse der tropischen Kaffeepflanze, befinden sich die größten Kaffee-Anbaugebiete Übersee.

 

Die Klimakatastrophe: Ein großes Problem mit unbequemer Lösung

CC-by-sa ethify.org & human

von Robert Oetting, Mail: robo.oe[benötigtesZeichen]gmail.com

But we are running out of time. There is now overwhelming
scientific evidence that humanity poses such pressures on
Earth that we can no longer exclude destabilizing the entire
Earth system, undermining possibilities for future prosperity.

(Transformation is feasible: A report to the Club of Rome by: Jorgen Randers et. al.)

klimartikulieren

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Strategien zur Kommunikation "auf Stammtisch-Niveau" und wie man*frau die Kommunikation ausserhalb der eigenen Klimawandel-Blase bewältigen kann wurde von der österreichischen Initiative klimartikulieren herausgebracht, ein Projekt des Klimabündnis Österreich.  

In Kürze: Fünf Minuten zuhören und dann einladen, über einen Aspekt gemeinsam nachzudenken. Die Broschüre listet übliche Totschlagargumente auf und liefert Fakten für die Diskussion.

Auf der Seite finden sich auch einige praktische Weiterführende Links zur Klimakommunikation:

Fridays for Future

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Auch Schüler*innen können nicht plötzlich ausbrechen aus dem System. Aber sie spüren, dass wir mit unserem Wachstumswahn bald mit voller Geschwindigkeit an die Wand fahren. Und zwar nicht nur das Klima, auch die Psyche, das sehen sie bei ihren Eltern, die immer öfter in den Burnout rutschen.

Der Ausweg ist rasch skizziert: weniger herumjetten und fahren, mit dem zufrieden sein was man hat, weniger Fleisch essen, mehr Zeit mit Nachbarn und Freunden verbringen, reparieren statt wegwerfen.

Wie viel ist eine Tonne CO2?

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Um das 2 Grad Ziel zu erreichen sollen wir im Jahr nicht mehr als 1 Tonne CO2 verbrauchen. Um eine Vorstellung zu bekommen, wie viel das ist hier einige Zahlen und Vergleiche.

Das Volumen einer Tonne CO2 beträgt ca. 500 m3. Unser Jahreskontingent entspricht etwa dem Volumen eines Einfamilienhauses (Würfel mit 8m Kantenlänge).

An einem Tag stehen uns etwa 1,5 m3 zu. Das ist etwa das Volumen eines großen Geschirrkastens.

Wer es nachrechnen will: 1 Mol ist die gebräuchliche Mengeneinheit von Atomen und Molekülen. Bei Gasen hat ein Mol ein Volumen von 22,4 Litern. Entsprechend der atomaren Masse von Sauerstoff von 16 Gramm je Mol und Kohlenstoff von 12 Gramm je Mol, wiegt ein Mol CO2, also 22,4 Liter, 44 Gramm.

COWSPIRACY – Das Geheimnis der Nachhaltigkeit.

Die Welt steht inmitten einer ökologischen Krise. Laut Klimaforscher stehen wir kurz vor dem größten Artensterben, das die Erde seit dem Verschwinden der Dinosaurier erlebt hat. Das sichere Emissionslevel von CO2 und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre wurde bereits um über 10% überschritten. Alleine ein Anstieg der Temperatur von nur 2°C hätte drastische Folgen für unseren Planeten – Dürren, Hungersnöte, Klimakriege, Massensterben und ein ansteigender Wasserspiegel wären die Folge. Diesem Wert nähern wir uns bereits mit großer Geschwindigkeit. Viele glauben, dass der Hauptgrund für die Klimaerwärmung der Verbrauch von fossilen Brennstoffen darstellt. Jedoch steht weit mehr hinter dem Klimawandel.

Klimakonferenz auch in deiner Nähe

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Vor dem Klimagipfel in Paris organisieren NGOs in vielen Regionen lokale Klimagipfel. In Workshops und Ausstellungen wird gezeigt, was schon gemacht wird und jede/r schon tut. 

Der Vorarlberger Klimagipfel findet am 20. November 2015 im Festspielhaus in Bregenz statt. Hier entsteht das Programm, Ethify Yourself ist mit zwei Workshops am Vormittag mit dabei.

Der Klimawandel in Österreich

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Am 17. September 2014 wurde der Österreichische Sachstandsbericht (Austrian Assessment Report 2014- AAR14) veröffentlicht. Dieser Bericht wurde vom Austrian Panel on Climate Change (APCC) erstellt. Das ist ein vom Klima- und Energiefonds finanziertes Projekt (Laufzeit Juni 2010 – Oktober 2014).
Erstellt in einer dreijährigen gemeinsamer Anstrengung liefert dieser Bericht auf mehr als 1000 Seiten eine bislang beispiellose, detaillierte wissenschaftliche Darstellung, wie der Klimawandel Österreich verändert hat und noch verändern wird. Er zeigt aber auch weitreichende Maßnahmen zur Vermeidung und Anpassung auf und stellt so einen wertvollen Leitfaden für Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit dar.

Ziele und Nutzen des APCC sind:

Facts.For.Change – Bewusstsein schaffen für den Klimawandel

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Gewisse (negative) Veränderungen auf unserem Planeten passieren nicht aus natürlicher Entwicklung, sondern können wissenschaftlich auf menschliche Verhaltensweisen zurückgeführt werden. Eine junge Generation muss auf das Thema sensibilisiert werden, um ein allgemeines Verantwortungsbewusstsein zum Klimawandel zu schaffen. FFC richtet sich an eine junge Zielgruppe im Alter 16-30 Jahre.

Alles nur Lügen?

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Climate Change is more than words!

Ist der Klimawandel real? Was sagen die Kritiker? Was ist die Realität?
Wir haben uns mit diesen Fragen beschäftigt und dazu Videomaterial generiert.

Der Klimawandel ist ein viel diskutiertes Thema. Viele Experten und Kritiker streiten sich schon jahrelang um Fakten und Theorien. Wir sind der Überzeugung, dass der Klimawandel ein präsentes Problem ist, welches nicht ignoriert werden darf. Das Ziel unseres Projekts war es, die Aussagen der Klimaskeptiker zu entkräften.

Der Klimawandel & seine Folgen

CC-by-sa ethify.org & klimawandel
CC-by-sa ethify.org & klimawandel
CC-by-sa ethify.org & klimawandel

Haben wir genug Zeit, um uns anzupassen?

Das Klima wird noch Vieles ändern – und zwar rasant!


Der Weltklimarat ist sich einig: Auch der fünfte Klimabericht (Ende Oktober 2014) zeigt klar, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht ist. Dennoch gibt es viel Skepsis, in der Wissenschaft allerdings nur 2%, in der Bevölkerung wesentlich mehr. Behauptungen, wie dass es im Mittelalter auch so warm war wie heute, halten sich hartnäckig. Fakt ist, dass die Erwärmung ein Phänomen in einzelnen Regionen war, aber das Klima global gesehen kühler war.

Das Klima hat sich immer schon verändert

CC-by-sa ethify.org & klimawandel

Fakt ist: das Klima hat stets auf die jeweils wichtigen Einflüsse reagiert heute ist der Mensch der stärkste Klimafaktor.

Häufig hört man, das Klima habe sich doch schon öfter auf natürliche Weise verändert, und zwar lange bevor es Autos und Kohlekraftwerke gab. Das ist richtig. Aber die Schlussfolgerung, deshalb sei der heutige Klimawandel nicht von der Menschheit verursacht, ist falsch.

Die Klimakrieger

In einem aufsehenerregenden dreiseitigen Dossier „Die Klimakrieger“ hat die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer Ausgabe vom 22.11.2012 nachgewiesen,  wie die US-amerikanische Erdölindustrie – z.B. exxon – eine Kampagne der Leugner des menschengemachten Klimawandels steuert und finanziert. Es werden Namen von Personen und Unternehmen genannt, die die Klima-Leugner mit einer dreistelligen Millionen US$ Summe finanzieren. Auch seien speziell für diese Kampagne Institutionen gegründet worden, wie z.B. das „institute for a better tomorrow“.

Projekt "Powerdown" mit Keynote von Richard Heinberg

Die durch „Peak Oil“ und Klimawandel bedingten Herausforderungen müssen
mit einem Hinterfragen der unter der Bedingung billiger fossiler Energie
entstandenen Infrastrukturen und Verhaltensweisen einhergehen. Diese
Infrastrukturen umfassen neben der Energieversorgung das Verkehrswesen,
die Siedlungsstruktur, die regionale Verteilung, das Ausmaß der
Güterproduktion und die Landwirtschaft.

Im Projekt „Powerdown“ werden nach vorbereitenden Aktivitäten
(Literatur-Review, Erfassen des Status Quo existierender relevanter
Initiativen in Österreich, Abschätzung der Potenziale erneuerbarer