Pestizide

Zukunft pflanzen – Bio für 9 Milliarden

CC-by-sa ethify.org & rasos
CC-by-sa ethify.org & rasos

In dieser arte-Dokumentation zeigt Marie-Monique Robin, dass die gesamte Weltbevölkerung ohne Pestizide ernährt werden kann. Denn ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend verfährt, ist auch ertragreicher als die industrielle Produktion von Nahrungsmitteln.

Voraussetzung dafür ist allerdings auch, dass den Bauern - und nicht nur den Großproduzenten unter ihnen - wieder eine Schlüsselrolle zukommt. Die Filmemacherin lässt Agrarökonomen, Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen zu Wort kommen, die sie bei ihren umfangreichen Recherchen auf vier Kontinenten befragt hat.

 

"Summ' mir das Lied vom Tod"

CC-by-sa ethify.org & literature

Seit mittlerweile über 20 Jahren bereitet die Zukunft der Bienen der Menschheit große Sorgen. In den Neunzigerjahren kam es zum weltweiten Massensterben zahlreicher Bienenvölker deren Ursachen bis heute umstritten sind. Das von den Chemiekonzernen durchgeführte „Bienen-Monitoring“ gibt der im Jahre 1977 eingeschleppten Varroa-Milbe die Hauptschuld. Sie befällt ganze Bienenvölker, nistet sich in den Maden ein und ernährt sich von dem Futtersaft, der eigentlich für die Maden bestimmt wäre. Die ungenügende Menge an Futtersaft äußert sich bei der geschlüpften Biene in Form von unvollständiger DNA und verstümmelten Gliedmaßen. Der Schaden, den die Varroa-Milbe anrichtet, ist somit die Schädigung der Brut und das Heranwachsen der neuen Generation.